Immer wieder ist in den Medien von Kreditkartenbetrug die Rede. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik ist die Anzahl der Fälle von Kreditkartenmissbrauch in den letzten Jahren gestiegen.
Als Kreditkartenbetrug bezeichnet man eine Form der Wirtschaftskriminalität, bei der gestohlene oder gefälschte Daten von Kreditkarten verwendet werden, wodurch den Besitzern der jeweiligen Karten ein finanzieller Schaden entsteht. Für Betrüger gibt es verschiedene Wege, um an fremde Kreditkarten und Kontodaten zu gelangen.
Zum einen können die Kontodaten durch gefälschte E-Mails geklaut werden, bei denen sich der Betrüger als Mitarbeiter eines Kreditkarteninstitutes ausgibt und Daten erfragt. Ein derartiger betrügerischer Vorgang wird auch als Phishing bezeichnet. Des Weiteren können Diebe mittels gefälschter Internetdienste oder Shops an Kontodaten gelangen. Dabei werben Betrüger mit verlockenden Angeboten, um gutgläubigen Verbrauchern ihre Kontodaten zu entlocken.
Zudem können Daten auch durch die Ausnutzung von Datenlecks und Sicherheitslöchern erschlichen werden.
Eine weitere – die klassische Methode – besteht im Diebstahl der Kreditkarte.
Eine hundertprozentige Sicherheit vor Kreditkartenbetrug besteht nie. Schützen kann sich, wer seine Kreditkarte sorgfältig aufbewart und Passwörter nicht leichtfertig an Dritte weiter gibt. E-Mails, die von der eigenen Bank stammen, sollten nicht geöffnet werden. Im Normalfall verschicken seriöse Kreditinstitute keine E-Mails an Kunden – wenden Sie sich nach Erhalt einer derartigen Mail an den Kundenberater Ihrer Bank.
