Online-Banking wird in Deutschland immer populärer. Jeder zweite Bundesbürger erledigt inzwischen seine Bankgeschäfte auch im Internet. Rund 27 Millionen Bankkunden nutzten ausschließlich ihren Online-Banking-Zugang, um Überweisungen und andere Transaktionen zu tätigen. Vergangenes Jahr waren es noch rund eine Million weniger.
Jeder Zweite ist Online-Banker
Online-Geschäft im Aufwind – im digitalen Zeitalter ist es beinahe schon Normalität, mal eben von Unterwegs seinen Kontostand via Smartphone zu kontrollieren oder abends von der Wohnzimmercouch aus Überweisungen zu erledigen. Für 43 Prozent der deutschen Bankkunden zwischen 16 und 75 Jahren ist das Online-Banking längst keine unbekannte Materie mehr. Fast jeder zweite Bundesbürger nutzt inzwischen regelmäßig Online-Banking. In Zeiten, in denen fast jeder Haushalt über einen modernen Internetanschluss verfügt, wird nicht nur das Kommunizieren und Einkaufen über das World Wide Web zunehmend zur Selbstverständlichkeit. Zudem scheinen viele Kreditinstitute den verstärkten Drang ihrer Kunden ins Internet zu forcieren. Zahlreiche Banken bieten kostenlose Kontoführung oder Vergünstigungen an, wenn sich die Kunden für Online-Banking oder gar ein Online-Konto entscheiden.
Unterschiede nach Alter und Geschlecht
Anders als erwartet ist die Nutzung des Online-Bankings in der Altersgruppe der so genannten “Generation Facebook” weitaus weniger verbreitet, als zum Beispiel bei den Dreißig- bis Vierzigjährigen. So nutzen “nur” 38 Prozent der Bankkunden bis 25 Jahre das Web-Angebot ihres Kreditinstitutes. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es hingegen fast zwei Drittel der Befragten, die regelmäßig ihren Kontostand über das Internet abrufen oder Überweisungen vornehmen.
Zwischen den Geschlechtern scheinen die Unterschiede hingegen immer geringer zu werden. Inzwischen nutzen rund 39 Prozent der Frauen Online-Banking. Bei den männlichen Bankkunden sind es 47 Prozent.
